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Call for Papers: „Wissenschaft am Scheideweg“

Im kommenden Jahr wird über den Wiedereinstieg der Bundesregierung in die regelmäßige Finanzierung der Hochschulen entschieden. Die konkrete Form dieser Beteiligung wird dabei signifikanten Einfluss auf die Ausgestaltung von Wissenschaft haben.

Die Hochschulen stehen dabei unter dem doppelten Druck, dass sie sich nicht nur mit der Herausforderung durch einen sich zunehmend globalisierenden Wettbewerb untereinander auseinandersetzen müssen, sondern auch ihre gesellschaftliche Bedeutung und damit ihre prinzipielle Ausrichtung als Bildungseinrichtung ist tief umstritten. Damit verbunden ist auch die andauernde Diskussion um die „Natur“ universitärer Bildung: handelt es sich bei Wissenschaft und Bildung um einen Selbstzweck oder einen zu ökonomisierenden Wirtschaftsbereich mit großen Wachstumschancen? Sollen Universitäten Spitzenforschung anbieten oder zu einer demokratisch-egalitären Bildung der Massen beitragen?

Angesichts dieser aktuellen politischen und wissenschaftsinternen Diskussionen und Dynamiken widmet sich diskurs der „Wissenschaft am Scheideweg“.

  • Call for Papers: „Wissenschaft am Scheideweg“ (deutsch / englisch) (Einsendeschluss ist der 31. Januar)

Universities are currently facing a two-fold pressure because they do not only have to prevail under the conditions of global academic competition but also because their principal features as institutions of higher learning are contested. This is connected to an ongoing debate about university education: Does science, scholarship and education ends in themselves or is the university an economic sector with a great perspective of economic growth? Are universities supposed to deliver cutting-edge research or egalitarian-democratic mass education?

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