Die Hegemonietheorie als nützliches Instrument für die demokratische Praxis.

Der Beitrag richtet sich gegen die Kritik, die Hegemonietheorie von Chantal Mouffe und Ernesto Laclau leide unter einem normativen Defizit. Es soll gezeigt werden, dass dieser Verdacht durch die implizite Vorannahme begründet ist, die normativen Grundlagen für das Projekt der radikalen Demokratie müssten selber aus der dekonstruktivistischen Hegemonietheorie entwickelt werden. An Hand einer Auseinandersetzung mit Mouffes Texten zur Demokratie- und Pluralismustheorie soll expliziert werden, warum diese Vorannahme von Mouffe zurückgewiesen wird.